//
09.02.2024

DHL Supply Chain und Aramco starten Joint Venture ASMO

Das neu gegründete Unternehmen Advanced Supply Management Operations (ASMO) soll die Effizienz von Lieferketten, Beschaffung und Logistik in den Sektoren Energie, Chemie und Industrie verbessern.

Vertreter von DHL, Aramco und ASMO

Aramco, eines der weltweit führenden integrierten Energie- und Chemieunternehmen, und DHL Supply Chain (DHL), weltweiter Marktführer im Bereich der Kontraktlogistik, gründen das Joint Venture-Unternehmen ASMO (Advanced Supply Management Operations). Das Unternehmen soll eine zentrale Anlaufstelle und ein Drehkreuz für Beschaffungs- und Logistikdienstleistungen in Saudi-Arabien werden.

 

"Effizienzen vorantreiben und Zuverlässigkeit verbessern"

Salem Al Huraish, Vorsitzender von ASMO, kommentiert: „Wir haben ASMO gegründet, um nachhaltige Antworten auf die Herausforderungen internationaler Lieferkette zu geben, mit denen wir heute alle konfrontiert sind. Mit dieser strategisch mächtigen Allianz, die die Kompetenzen von Aramco im Bereich der Energieindustrie und das Logistik-Know-how von DHL nutzt, wollen wir Mehrwerte schaffen. Ziel ist es, Effizienzen vorantreiben und die Zuverlässigkeit von Lieferketten zu verbessern, indem wir sie weniger anfällig für Störungen machen und gleichzeitig auf Nachhaltigkeit und Reduzierung von Kohlenstoffemissionen achten.“

 

Saudi Arabien als internationales Logistik-Drehkreuz

Wail Al Jaafari, Executive Vice President of Technical Services bei Aramco, sagte: „Dies ist ein aufregender Tag für Aramco, für DHL und für alle, die daran arbeiten, eine bessere Zukunft für unsere Region zu schaffen. Mit der Gründung von ASMO verfolgen wir die ehrgeizige Vision, Marktführer in Saudi-Arabien und der erweiterten MENA-Region zu werden, indem wir erstklassige End-to-End-Lieferkettenlösungen anbieten, die Mehrwerte für unsere Kunden schaffen und die Widerstandsfähigkeit von Lieferketten stärken. ASMO wird dabei nicht nur die wirtschaftlichen Interessen von Aramco und DHL vorantreiben, sondern will auch gezielt das industrielle Wachstum in Saudi-Arabien und der MENA-Region stärken und im Rahmen der „Saudi Vision 2030“ das Bestreben des Königreichs unterstützen, ein internationales Logistik-Drehkreuz zu werden.“

 

Ganzheitliche Lieferkettenlösungen in der Region

Oscar de Bok, CEO von DHL Supply Chain, betonte die gestalterische Kraft des Joint Ventures: „Durch die Bündelung der Marktexpertise von DHL Supply Chain und Aramco in einen neuen Joint Venture wollen wir traditionellen Beschränkungen und Hindernisse bei Beschaffung und Logistik aufheben, um so besser auf die Dynamiken in globalen Lieferketten zu reagieren. ASMO ist der erste zentrale Anlaufpunkt in der Region, der ein umfassendes und integriertes Angebot für ganzheitliche Lieferkettenlösungen für Energie-, Chemie- und Industrieunternehmen bietet. ASMO wird dabei ganz neu definieren, wie Unternehmen Güter und Dienstleistungen innerhalb, von und nach Saudi-Arabien, aber auch im Austausch mit der gesamten erweiterten MENA-Region beschaffen, lagern und transportieren werden. Das wird Effizienz, Kosteneinsparungen und Skaleneffekte fördern.“

 

Digitale Technologien im Einsatz

ASMO soll auch der wachsenden Nachfrage nach nachhaltigen und effizienten Lieferkettenlösungen in Saudi-Arabien gerecht zu werden, und dabei dem Potenzial der Region als internationales Handelstor für Energie-, Chemie- und Industriesektoren Rechnung tragen. Digitale Technologien sind dabei entscheidend für das Joint Venture, das Automatisierung und kollaborative Robotik, künstliche Intelligenz und Datenanalyse sowie Blockchain integrieren möchte. In einer Welt, die zunehmend mit Lieferengpässen, Störungen in den Logistikketten und steigenden Kosten zu kämpfen hat, strebt ASMO danach, als regionaler Dreh- und Angelpunkt für Lieferkettenlösungen aufzutreten und Beschaffung, Logistik und Lagerhaltung, bis hin zu einem elektronischen B2B -Marktplatz für Kunden anzubieten.

 

Einsparungen ermöglichen

Nachhaltigkeit wird dabei ein zentrales Prinzip sein. Die Maßnahmen, die ASMO in den Lieferketten umsetzt, zielen also auch darauf ab, Praktiken der Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. ASMO strebt danach, Effizienzen in der gesamten Lieferkette zu steigern und Einsparungen zu erzielen. So schafft ASMO nicht nur Wert für Kunden, sondern auch für Saudi-Arabien. Die Kombination aus der Beschaffungsexpertise von Aramco und der Lieferkettenkompetenz von DHL ermöglicht es ASMO also potenziell, niedrige Beschaffungskosten anzubieten und somit das Wachstum der Energie-, Chemie- und Industriesektoren zu befördern. Über ein Brokerage-Modell wird ASMO Lieferanten und Kunden auch direkt miteinander verbinden, den Bedarf an Lagerhaltung reduzieren und Kosten für die Betriebe senken. Durch die Optimierung von Beschaffung, Logistik und Lagerung will ASMO den Service zu verbessern und es Kunden ermöglichen, sich auf ihre Kerngeschäftsaktivitäten zu konzentrieren.